Wissenswerte Zahlen & Fakten

Lesen Sie hier aktuelle Studienergebnisse aus aller Welt zu
Digitalisierung, Datenschutz und Datenmissbrauch.

Wir lieben Digital, Sie bestimmt auch. Keine Frage, wir nutzen sie ständig, unsere digitalen Helferlein – oft in Form von kostenlosen Apps und Services. Doch sind sie wirklich kostenfrei? Nein. Die Anbieter finanzieren sich in Wahrheit durch die Währung des 21. Jahrhunderts: die persönlichen Daten ihrer Anwender.

Auf Kosten Ihrer Privatsphäre wird jeder Klick, jeder Like, jede Suchanfrage, jeder Einkauf etc. getrackt, gespeichert, analysiert und verkauft. Und schlimmstenfalls geraten Sie in die Fänge von Cyberkriminellen, wie aktuell jeder Zweite in Deutschland.

91%
unsicher

91 % der Internetnutzer fühlen sich online nicht sicher

Eine überwältigende Mehrheit von 91 % aller deutschen Internetnutzer äußert Sicherheitsbedenken. Immerhin mehr als zwei Drittel der Nutzer, die eine unzureichende Datensicherheit im Internet befürchten, schränken ihre Online-Aktivitäten bewusst ein. 
External Link Icon Bitkom, präsentiert von t3n

77%
misstrauisch

77 % misstrauen US-Anbietern im Internet

Immer mehr Deutsche stehen der Nutzung von E-Mail-Diensten und Sozialen Netzwerken aus den USA skeptisch gegenüber. 77 % der Deutschen – und damit noch mehr als im Jahr der NSA-Enthüllungen – sehen den Umgang mit privaten Daten bei Facebook, Twitter und Co. als problematisch an.
External Link Icon YouGov, präsentiert von GMX

49%
betroffen

Jeder zweite Nutzer wurde Opfer von Cyberkriminalität

Eine repräsentative Befragung der Bitkom kam zu dem Ergebnis, dass fast 50 % aller deutschen Internetnutzer in den letzten 12 Monaten persönlich von Cyberkriminalität betroffen waren. Dabei handelte es sich häufig um Angriffe mit Schadsoftware, aber auch um Identitätsklau sowie Betrugsfälle beim Online-Banking und Online-Shopping.
External Link Icon Bitkom, präsentiert von statista

Die Deutschen sorgen sich zunehmend um ihre Privatsphäre, handeln aber vielfach nicht – das Privatsphäre-Paradox

Digitale Kommunikation und Datenschutz:
Was denken die Menschen in Deutschland genau darüber? 

Business-Studie der Brabbler AG (Mai 2019)

Infos zu Studienteilnehmern

Wir haben nachgefragt.

  • Unternimmt die deutsche Gesetzgebung genügend für den Schutz ihrer Bürger?
  • Welches Gefühl hat man bei dem Gedanken an den Schutz der persönlichen Daten im Internet?
  • Werden die Nutzer selbst aktiv, um sich und ihre sensiblen Daten zu schützen?
  • Wie hoch ist Bereitschaft für Dienste Geld zu bezahlen, anstatt private Details an Betreiber und deren Partner auszuhändigen?

Privat machen sich viele Nutzer sorgen um den Datenschutz im Netz.
Das Bewusstsein steigt. 

So gaben ca. zwei Drittel (66%) der Befragten an, beim Gedanken an den Schutz ihrer Online-Daten ein schlechtes Gefühl zu haben. 

Ähnlich viele Befragte (62 %; 2018: 66 %) sind der Meinung, dass der Gesetzgeber mehr für den Schutz ihrer Daten im Netz unternehmen sollte.

Selbst aktiv werden für den Schutz der eigenen Daten.

Die Konsequenzen, die daraus gezogen werden, sind aber ebenfalls wieder nur halbherzig. Zwar versucht ein Großteil, seine Daten selbst durch Einzelmaßnahmen besser zu schützen:

  • 70 % haben Zugriff von Apps eingeschränkt (2018: 67 %)
  • 49 % haben Datenschutzhinweise geprüft (2018 noch 65 %)

Rund zwei Drittel sind aber der Meinung, sie müssten noch mehr unternehmen, um ihre Daten zu schützen.

Viele Nutzer murren, nur wenige handeln trotz der Datenskandale des Facebook-Konzerns.

Eine überwältigende Mehrheit von 82 % klagt über den nachlässigen Datenumgang von Facebook. Dennoch, Facebook dominiert. Der Facebook-Konzern stellt vier der fünf meistgenutzten Apps.

89% aller Umfrageteilnehmer nutzen mindestens einen der Dienste des Facebook-Konzerns.

Die jüngsten Datenskandale rund um Facebook haben allerdings ihre Spuren bei den Nutzern hinterlassen.

  • 40% gaben an, die Nutzung von Facebook-Diensten aufgrund der aktuellen Berichterstattung geändert zu haben. 
  • Einen konsequenten Schlussstrich ziehen aber nur rund ein Viertel. So gaben 23% an sich in den nächsten zwei Monaten von einem der Facebook-Dienste abmelden zu wollen (7% stimmten voll zu und 16% stimmten zu).

Europäische Alternativen sind gefragt.

Zwei Drittel der Befragten, die Dienste des Facebook-Konzerns nutzen, würden europäische Anbieter bevorzugen.

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Weitere Studienergebnisse: 
Digitale Kommunikation & Datenschutz privat und im Beruf

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Über die Business-Studie (Mai 2019) 

Die Business-Studie der Brabbler AG widmet sich sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext dem Einsatz von Kommunikationsdiensten und den Meinungen zum Datenschutz in Deutschland. Die Online-Befragung wurde im Zeitraum vom 30. April bis 13. Mai 2019 mithilfe des renommierten Marktforschungsunternehmens Toluna Deutschland GmbH und dessen Umfrageplattform QuickSurveysTM unter n=729 deutschen Berufstätigen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren durchgeführt.