Firmen und das WhatsApp-Problem

Autor: Brigitta Strigl
Veröffentlicht am 31. August 2018

Instant Messaging hat neben der privaten Kommunikation längst auch die geschäftliche erobert. Kein Wunder, denn der praktische Nutzen, z. B. gegenüber E-Mail, ist nicht von der Hand zu weisen. Das Problem dabei: Meist wird diese Entwicklung nicht vom Unternehmen kontrolliert, sondern eigenmächtig von den Mitarbeitern vorangetrieben – und dabei bleibt der Datenschutz oft auf der Strecke.
Das ist das alarmierende Ergebnis unserer „@work“-Studie, bei der wir Beschäftigte aus ganz Deutschland befragt haben. Hier die 4 wichtigsten Erkenntnisse:

WhatsApp ist am Arbeitsplatz weit verbreitet

Etwa jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland hat WhatsApp auf seinem geschäftlich genutzten Handy installiert. Dabei ist fast der Hälfte von ihnen durchaus bewusst, dass sie ihren Arbeitgeber damit in ernsthafte Datenschutz-Schwierigkeiten bringen können.

In den Unternehmen fehlt es an Alternativen

Verbote dürften wenig bringen, denn auf die Messaging-Vorteile werden viele Mitarbeiter nicht so einfach wieder verzichten. Daher liegt die Lösung des Problems in der Bereitstellung datenschutzkonformer Alternativen. Bislang tut das jedoch nur etwa ein Drittel aller Firmen.

Kaum technische Limitierungen

Hinzu kommt: Nur etwa ein Viertel der Unternehmen limitiert technisch, welche Apps auf geschäftlich genutzten Handys installiert werden dürfen. Umso wichtiger ist es daher, zu Business-Anwendungen zu greifen, die in sich sicher sind und ruhende Daten verschlüsseln. So werden diese vor anderen Apps abgeschirmt und sind auch bei Geräteverlust geschützt.

Kein Thema für die Chefetage?

Meist scheint Datenschutz alleiniges Aufgabengebiet der IT-Abteilungen zu sein, während in den Führungsebenen auch nach 2-jähriger DSGVO-Vorlaufzeit erschreckende Unwissenheit herrscht. Dabei sollte Datenschutz Chefsache sein – denn letztlich führt hier nur eine abteilungsübergreifende Herangehensweise zum Ziel.

Weitere Details zur Studie gibt es für Sie kostenlos zum Download: als umfangreiche Infografik sowie als vollständigen Report.

Infografik herunterladen 523,5 KB

Report herunterladen 952,2 KB

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